Werk ohne Autor - ab So. 24.03.

Werk ohne Autor - ab So. 24.03.

    • Aktuelle Filme
  • 13. November 2018
  • 177

Spielzeiten

  • Sonntag: 24.03. -- 17.45
  • Montag: 25.03. -- 19.30

mit: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Ben Becker, Lars Eidinger, 

Die Geschichte beginnt 1937 in Dresden und führt nach Düsseldorf in den 1960er Jahren.

Der fünfjährige Kurt Barnert, in oder bei Großschönau in der sächsischen Oberlausitz wohnend, besucht mit seiner Tante Elisabeth die Ausstellung Entartete Kunst in Dresden. Von seiner Tante bekommt er die Maxime „Sieh niemals weg“ mit auf den Weg gegeben, was ihn für sein Leben prägen wird. Später muss er mitansehen, wie Elisabeth wegen vermeintlicher Schizophrenie weggebracht wird. Von Professor Carl Seeband, als Leiter der Dresdener Frauenklinik und SS-Obersturmbannführer glühender Verfechter der Nazi-Ideologie, wird ihre Zwangssterilisation und spätere Ermordung angeordnet, während Kurt Zeuge der Luftangriffe auf Dresden wird.

Nach dem Krieg wird Seeband zunächst vom KGB inhaftiert, bietet allerdings seine Hilfe an, als bei der Frau des örtlichen KGB-Offiziers Probleme bei einer Geburt auftreten, und rettet das Leben von Frau und Kind. Der Offizier verspricht Seeband daraufhin, ihn zu schützen. Barnert findet zunächst eine Anstellung in einer Fabrik für Schilder- und Bannermalerei und beginnt später an der Dresdener Kunstakademie ein Studium der Malerei. Sein Professor, der das Talent des jungen Mannes erkennt, lehrt ihn den Sozialistischen Realismus, den Kurt innerlich ablehnt. Er lernt die junge Elisabeth kennen, die an der Akademie Mode- und Textilgestaltung studiert und die ihn an seine Tante erinnert. Sie verlieben sich ineinander und er zieht als Mieter in ihr elterliches Haus ein.

ca. 188 Minuten - ab 12 Jahren